Science Fashion

Auch vor der Modewelt machen technische Innovationen keinen Halt. In den Bereichen Mode und Technologie entstehen momentan viele interessante Projekte. Hier ein kleiner Einblick in die neusten Modetrends:

Individuelle Outfits per App zusammenstellen

Das verspricht „combyne“ – ein Start-up aus München. Mit der gleichnamigen App kannst Du digital verschiedene Kleidungsstücke kombinieren, mit einem Wisch austauschen und so ein Outfit zusammenstellen. Bisher finden sich in der App Kleidungsstücke von ca. 40 Herstellern wie z.B. Topshop, Zalando, Urban Outfitters und vielen mehr. In der App kannst Du Dich durch Kommentieren oder Teilen der Outfits mit anderen Usern austauschen oder ihnen folgen. Natürlich sind auch alle Artikel in der App kaufbar.
Momentan ist die App zwar nur auf weibliche Nutzer ausgerichtet, jedoch sollen Artikel der Männermode bald folgen.


Quelle:
Page 10.2016, www.gruenderszene.de

 

Fashiontipps durch Bildanalyse

Die Bilderkennungssoftware „picalike“ identifiziert Kleidungsstücke und kann diese den Geschmacksvorlieben der User zuordnen und kategorisieren. Genutzt wird das B2B (Business to Business) Tool u.a. von Otto, Bonprix, Esprit, etc. Die Software „lernt“ den Geschmack des Users kennen, ohne dass dieser seine Wünsche explizit äußern muss. Wenn also ein Onlineshop mit picalike arbeitet, kann das Tool abhängig vom bisherigen Suchverhalten des Nutzers weitere Empfehlungen abgeben. Ist ein Objekt beispielsweise ausverkauft, werden dem Nutzer gleich ähnliche Alternativen angezeigt. Dadurch soll die Abbruchquote des potenziellen Kunden verringert werden.

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Ähnlich arbeitet Wide Eyes Technologies. Sie werden demnächst einen Service launchen der es ermöglicht, Kleidungsstücke anhand eines Fotos zu erkennen und ähnliche Produkte anzuzeigen.


Bildquelle picalike 1-2:
www.picalike.com
Quelle: Page 10.2016, www.hamburg-startups.net

 

Mit 360° Freistellern ins 3D Shopping-Erlebnis

Das Berliner Start-up „Fast Forward Imaging“ hat sich auf die automatische Produktion hochwertiger 360-Grad-Freisteller spezialisiert. Alle Produktbilder werden in 36 Schritten, zu je 10° innerhalb von Sekunden in einer pixelgenauen und transparenten 360°-Ansicht zusammengerechnet. So entsteht eine hochwertige Rundumansicht des Produkts. Zusätzlich können auch die Einzelansichten aus der 360°-Aufnahmen für den Onlineshop oder weitere Animationen verwendet werden.

Fast Forward Imaging (Deutsch) from Fast Forward Imaging on Vimeo.

Fast Forward Imaging bietet außerdem in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur Berlinproof einen weiteren Service an – On-Air-Store heißt das neue Projekt. Die Agenturen erstellen ein virtuelles Duplikat des Ladengeschäfts und ermöglichen es so, dass Kunden virtuell über ein Tablet oder in 3D mit einem VR-Headset in dem Laden einkaufen können. Der On-Air-Store stellt eine Erweiterung des Onlineshops dar und eröffnet neue Shopping-Erlebnisse von zu Hause aus. So können Kunden aus Deutschland virtuell in einem Geschäft in New Your einkaufen, ohne dabei das Wohnzimmer zu verlassen. Auch denkbar ist es, die neuen Laufschuhe in der Umgebung einer Waldlichtung zu erleben, während man sich eigentlich noch im Geschäft befindet. Neue Technologien, die spannende Möglichkeiten eröffnet.   

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Quelle: Page 10.2016, www.fastforward-imaging.com
Bildquelle: www.on-air.store

 

Fashion Technology meets Yoga

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Zusammen mit der Berliner Fashion Technology Marke „ElektroCouture“ entwickelte Lilien Stenglein eine ganz besondere Yoga-Kollektion: es ist eine Textilie eingearbeitet, deren Fäden nahezu von reinem Silber ummantelt sind. Dieses Material ist sehr hautfreundlich, entzündungshemmend und hat seinen Ursprung aus der Medizin.

Zusätzlich reflektiert die Kleidung die eigene Körperwärme zurück und wirkt dank an der Unterseite der Ärmel eingearbeitete Materialien geruchsneutralisierend. Nicht einmal die Taschen sind gewöhnlich: In ihnen befinden sich eine weiterer auf Silberbasis basierender Stoff, welcher Elektrosmog, z.B. verursacht durch Handys, abhalten soll. Unter 1100€ ist jedoch kein Kleidungsstück aus der Kollektion zu haben.
Kleidung ist also nicht mehr einfach nur Kleidung, sondern kann durch neuartige Technologien über das Tragen hinaus viele weiterer Funktionen erfüllen. Wir können gespannt sein, wie sich dieser Trend in der Zukunft entwickeln wird.

Quelle: Page 10.2016, www.elektrocouture.com
Bildquelle: inforce-yoga1-2: www.elektrocouture.com

 

Elektronik und Kleidung, geht das?

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Schuhe, welche beim Auftreten leuchten, gibt es schon lange. Auch die Designerin Lina Wassong aus Berlin setzt auf Elektronik in ihrer Kollektion.

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Ob Minirock mit hauchzarten, leuchtenden LED-Bändern, einem Kleid mit LED-Kranz, welches den Herzschlag misst und darauf hin lila pulsiert, oder einem Kleid, welches durch einen Ohrring die Pulsfrequenz ermittelt und dadurch Flügel auf dem Rücken des Trägers schlagen lässt. Lina Wassong erregt mit ihren ausgefallenen Kreationen Aufmerksamkeit. Da Controller, Batterien, etc. jedoch noch möglichst geschickt in der Kleidung versteckt werden müssen, gibt es auch in der Hinsicht vermutlich in den nächsten Jahren einige Neuerungen. Vermutlich wird nicht jeder it einem Flügel-Kleid durch die Straße laufen, jedoch wird die Kombination aus Technik/Elektronik und Kleidung vermutlich immer mehr die Straßen erobern: Stichwort Smartwatch.

Quelle: Page 10.2016, www.linawassong.com
Bildquelle: linawassong 1-2: www.linawassong.com
linawassong3: www.pbs.twimg.com

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