Archiv für den Autor: Linda Klaus

Crowdfunding Gadgets von NIFTYX

Jeder der viel unterwegs ist und dabei oft das Smartphone in Gebrauch hat,  kennt das Problem: der Akku ist wieder viel schneller leer, als erwartet und das Ladekabel liegt noch zu Hause. Einige schleppen deshalb riesige Powerbanks mit sich rum – doch auch die werden viel zu oft zu Hause vergessen oder wegen ihrer Unhandlichkeit bewusst liegen gelassen. Es wäre doch eine tolle Idee, ein Ladekabel oder eine Powerbank als cooles Accessoire immer dabei zu haben, ohne das man eine extra Tasche braucht!

powerbank

Diese Idee hat NIFTYX verfolgt und ein Unisex Armband entwickelt, welches gleichzeitig ein Ladekabel ist. Doch damit haben sich die Gründer von NIFTYX nicht zufrieden gegeben. Sie haben eine zweite Version mit einer integrierten Powerbank ausgearbeitet. Beide Armbänder sollen wählbar für Android und iPhone nutzbar sein und kommen vorerst in drei verschiedenen Farben auf den Markt. Zur Auswahl stehen Twilight Black, Chestnut Tan und Burgundy Red.

Das unscheinbare Ladekabel

ladekabelarmband

Das praktische Lederarmband als Ladekabel nennt sich „Awesome Bracelet“ und erleichtert die Aufbewahrung von Kabeln ohne den ganzen Kabelsalat in der Tasche. Denn auch, wer eine Powerbank besitzt, der benötigt immer noch ein Kabel, um sie benutzen zu können. Je mehr Einzelteile, desto mehr kann vergessen werden. Hier soll das Armband Abhilfe schaffen und als modisches Accessoire nicht auffallen.

Das Armband mit Powerbank


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Das Lederarmband mit der Notfall-Powerbank trägt den Namen „Life-saving Bracelet“ und hat einen aufladbaren Akku integriert. Da er grade einmal 210 mAh umfasst, ist er wirklich nur für Notfälle gedacht. Das entspricht nämlich einer Ladewirkung zum Beispiel bei einem iPhone 6 von 0% auf 10%. Das Armband hat eine Standardgröße von 18 cm.

Crowdfunding Preise

Der early bird price liegt für das einfache Ladekabel Armband bei 14$ und inklusive Powerbank bei 18$ plus die jeweiligen Versandkosten. Der Versand beginnt voraussichtlich im April/ Mai 2017. 
Wer mehr wissen möchte, findet hier alle weiteren Infos: www.indiegogo.com

Quellen:
www.gadget-rausch.de
www.indiegogo.com
www.kickstarter.com

Bildquellen:
www.indiegogo.com/projects/niftyx-the-wearable-charging-cable-with-powerbank
www.kickstarter.com/projects/1119577161/niftyx-the-worlds-first-wearable-cable-with-powerb?lang=de

Alle Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.

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Das „Making of kreXX“

krexxWie einige Leute vielleicht wissen, stellt BRAINWORXX im Rahmen von Open-Source Software den PHP Debugger kreXX der Allgemeinheit zur Verfügung. Kurz gesagt ist kreXX ein Analysewerkzeug, welches interne Strukturen von PHP Objekten und Arrays graphisch darstellt. Da der Download der TYPO3 Variante die 5.000’er Marke überschritten hat, wird es Zeit einen Blick auf die Entstehung von kreXX zu werfen.

Im Grunde fing alles im Frühjahr 2010 an, als wir ein umfangreiches Magento Projekt auf dem Tisch hatten. Ich selber hatte anfangs wenig Ahnung von dem Shop-System und Debug Ausgaben aus den Klassen zu bekommen, erwies sich als schwierig. Gefühlte 1.000 Seiten Vardump lesen zu müssen ist, wie ich rausgefunden hatte, wenig effektiv. Ich hab mich damals nach Alternativen umgesehen und bin dann auf den graphischen Debugger „Krumo“ gestoßen. Dieser hat eine HTML Ausgabe und ist wesentlich übersichtlicher als ein Vardump.

Die Daten, welche Krumo geliefert hat, waren das krasse Gegenteil der Vardump-Ausgabe. Krumo hat mangels öffentlicher Properties in Magento lediglich den Klassennamen ausgegeben – auch nicht wirklich zielführend. Die Idee eines graphischen Debuggers gefiel allen sehr gut, allein schon wegen der Übersichtlichkeit.

Da der Quellcode von Krumo wie in allen Open Source Produkten zur Verfügung stand, wurde er einfach von uns erweitert. Die meisten Magento-Klassen verfügen über eine eigene Debug-Funktion (was ich anfangs aber nicht wusste), deren Ausgabe wurde einfach zu Krumo umgeleitet. Im Laufe der Jahre kamen andere Ergänzungen hinzu, die erweiterte Krumo Version kam dabei auch in TYPO3 oder Drupal zum Einsatz.

Im Sommer 2014 haben wir dann die Entscheidung getroffen die erweiterten Krumo version der Open-Source Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Damit wurde eine wesentlich intensivere Weiterentwicklung angestoßen, als sie bisher stattgefunden hat. Ein Name war auch schnell gefunden: kreXX (was so viel bedeutet wie „Krumo Extended“).

Für die Hosting-Plattform haben wir uns anfangs für Sourceforge entschieden. Nach mehreren Wochen intensiver Arbeit war der Quellcode soweit aufgeräumt, das er der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte. Als nächstes wurden Extensions für die 3 Hauptsysteme geschrieben die wir einsetzen, namentlich Magento, TYPO3 und Drupal. Leider hat die Veröffentlichung der Drupal Extension nicht geklappt, da es dort bereits mehrere andere Debugger gibt.
Das Hauptmerkmal von kreXX ist immer noch die graphische Oberfläche. Deswegen war die erste große Funktion, die wir eingebaut haben, die Möglichkeit aus verschiedenen Benutzeroberflächen auswählen zu können. Gemeinsam mit unseren talentierten Designern wurde ein neues, noch übersichtlicheres Aussehen von kreXX entworfen und umgesetzt.

Hans Oberfläche

Diese neue Benutzeroberfläche trägt den Namen „Hans“ und der kam folgendermaßen zu Stande:

Tobi:         Das Design sieht echt gut aus. Wie nennst Du es denn?
Nicklas:    Ich? Gar nicht.
Tobi:         Aber es muss doch einen Namen haben!
Nicklas:    Hat es nicht.
Tobi:         Irgendwie muss ich es aber benennen, immerhin haben wir noch das alte drin, und
                             man kann umschalten.
Nicklas:    Dann benenn es doch irgendwie.
Tobi:         Ich? Aber Du hast es doch entworfen. Gib mir einfach einen Namen.
Nicklas:    Hans
Tobi:         . . . „Hans“? Wirklich?
Nicklas:    Du wolltest einen Namen, und ich nenne es „Hans“.

In der Entwicklung ist die schwierigste Aufgabe oft genug die Benennung von Bestandteilen. Es gibt inzwischen natürlich eine weitere Benutzeroberfläche, mit dem etwas ernsthafteren Namen „Smoky-Grey“.

Smoky-Grey Oberfläche

Smoky-Grey Oberfläche

Im Laufe der Zeit wurde der anfängliche Funktionsumfang massiv erweitert. Der nächste große Meilenstein war dann im Sommer 2016. Ein fast kompletter Umbau der internen Struktur, sowie der Umzug zu Github. Eine genaue Liste aller Features und Funktionen kann hier gefunden werden.
Mit der Version 2.x ist kreXX ein beliebter Debugger, der von vielen Entwicklern im Bereich TYPO3 und Magento eingesetzt wird.

Linkliste:
Typo3 Extension
Magento Extension
Github: www.github.com/brainworxx/kreXX
www.github.com/brainworxx/kreXX-TYPO3-Extension
www.github.com/brainworxx/kreXX-Magento-1-Extension

Dokumentation
www.docs.typo3.org/typo3cms/extensions/includekrexx/
www.github.com/brainworxx/kreXX/wiki

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Wie ein kleiner Würfel den Büro-Frieden retten kann

Jeder kennt es – das klassische Kuli-Klickern. Für die Einen eine Konzentrationshilfe, für die Anderen ein wahrer Charaktertest. Wie lange hält man das nervige Geklapper aus ohne wahnsinnig zu werden? Für alle Beinwackler, Kuli-Klicker und nervöse Finger-Knabberer gibt es nun eine smarte Alternative.

Fidget Cube

Der Fidget Cube schafft Abhilfe, denn jede Seite des praktischen Würfels verspricht eine andere Form wie z.B. einen Joystick, Schalter oder Tasten. Das Besondere – jedes Drücken, Klicken und Schieben erzeugt keine nervigen Geräusche und kann so auch niemanden in der nähren Umgebung stören. Dank seiner Größe ist er nicht nur für Büro, Schule oder zu Hause gedacht, sondern kann auch schnell in der Hosentasche verschwinden und mitgenommen werden.

Fidget Cube_2

Für alle Zappelphilipps ist der Fidget Cube bereits auf Amazon erhältlich.

Fidget Cube 3

Quelle: PAGE 11.2016
www.gadget-rausch.de
www.kickstarter.com

Bildquelle: www.kickstarter.com

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Science Fashion

Auch vor der Modewelt machen technische Innovationen keinen Halt. In den Bereichen Mode und Technologie entstehen momentan viele interessante Projekte. Hier ein kleiner Einblick in die neusten Modetrends:

Individuelle Outfits per App zusammenstellen

Das verspricht „combyne“ – ein Start-up aus München. Mit der gleichnamigen App kannst Du digital verschiedene Kleidungsstücke kombinieren, mit einem Wisch austauschen und so ein Outfit zusammenstellen. Bisher finden sich in der App Kleidungsstücke von ca. 40 Herstellern wie z.B. Topshop, Zalando, Urban Outfitters und vielen mehr. In der App kannst Du Dich durch Kommentieren oder Teilen der Outfits mit anderen Usern austauschen oder ihnen folgen. Natürlich sind auch alle Artikel in der App kaufbar.
Momentan ist die App zwar nur auf weibliche Nutzer ausgerichtet, jedoch sollen Artikel der Männermode bald folgen.


Quelle:
Page 10.2016, www.gruenderszene.de

 

Fashiontipps durch Bildanalyse

Die Bilderkennungssoftware „picalike“ identifiziert Kleidungsstücke und kann diese den Geschmacksvorlieben der User zuordnen und kategorisieren. Genutzt wird das B2B (Business to Business) Tool u.a. von Otto, Bonprix, Esprit, etc. Die Software „lernt“ den Geschmack des Users kennen, ohne dass dieser seine Wünsche explizit äußern muss. Wenn also ein Onlineshop mit picalike arbeitet, kann das Tool abhängig vom bisherigen Suchverhalten des Nutzers weitere Empfehlungen abgeben. Ist ein Objekt beispielsweise ausverkauft, werden dem Nutzer gleich ähnliche Alternativen angezeigt. Dadurch soll die Abbruchquote des potenziellen Kunden verringert werden.

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Ähnlich arbeitet Wide Eyes Technologies. Sie werden demnächst einen Service launchen der es ermöglicht, Kleidungsstücke anhand eines Fotos zu erkennen und ähnliche Produkte anzuzeigen.


Bildquelle picalike 1-2:
www.picalike.com
Quelle: Page 10.2016, www.hamburg-startups.net

 

Mit 360° Freistellern ins 3D Shopping-Erlebnis

Das Berliner Start-up „Fast Forward Imaging“ hat sich auf die automatische Produktion hochwertiger 360-Grad-Freisteller spezialisiert. Alle Produktbilder werden in 36 Schritten, zu je 10° innerhalb von Sekunden in einer pixelgenauen und transparenten 360°-Ansicht zusammengerechnet. So entsteht eine hochwertige Rundumansicht des Produkts. Zusätzlich können auch die Einzelansichten aus der 360°-Aufnahmen für den Onlineshop oder weitere Animationen verwendet werden.

Fast Forward Imaging (Deutsch) from Fast Forward Imaging on Vimeo.

Fast Forward Imaging bietet außerdem in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur Berlinproof einen weiteren Service an – On-Air-Store heißt das neue Projekt. Die Agenturen erstellen ein virtuelles Duplikat des Ladengeschäfts und ermöglichen es so, dass Kunden virtuell über ein Tablet oder in 3D mit einem VR-Headset in dem Laden einkaufen können. Der On-Air-Store stellt eine Erweiterung des Onlineshops dar und eröffnet neue Shopping-Erlebnisse von zu Hause aus. So können Kunden aus Deutschland virtuell in einem Geschäft in New Your einkaufen, ohne dabei das Wohnzimmer zu verlassen. Auch denkbar ist es, die neuen Laufschuhe in der Umgebung einer Waldlichtung zu erleben, während man sich eigentlich noch im Geschäft befindet. Neue Technologien, die spannende Möglichkeiten eröffnet.   

onair store


Quelle: Page 10.2016, www.fastforward-imaging.com
Bildquelle: www.on-air.store

 

Fashion Technology meets Yoga

inforce yoga
Zusammen mit der Berliner Fashion Technology Marke „ElektroCouture“ entwickelte Lilien Stenglein eine ganz besondere Yoga-Kollektion: es ist eine Textilie eingearbeitet, deren Fäden nahezu von reinem Silber ummantelt sind. Dieses Material ist sehr hautfreundlich, entzündungshemmend und hat seinen Ursprung aus der Medizin.

Zusätzlich reflektiert die Kleidung die eigene Körperwärme zurück und wirkt dank an der Unterseite der Ärmel eingearbeitete Materialien geruchsneutralisierend. Nicht einmal die Taschen sind gewöhnlich: In ihnen befinden sich eine weiterer auf Silberbasis basierender Stoff, welcher Elektrosmog, z.B. verursacht durch Handys, abhalten soll. Unter 1100€ ist jedoch kein Kleidungsstück aus der Kollektion zu haben.
Kleidung ist also nicht mehr einfach nur Kleidung, sondern kann durch neuartige Technologien über das Tragen hinaus viele weiterer Funktionen erfüllen. Wir können gespannt sein, wie sich dieser Trend in der Zukunft entwickeln wird.

Quelle: Page 10.2016, www.elektrocouture.com
Bildquelle: inforce-yoga1-2: www.elektrocouture.com

 

Elektronik und Kleidung, geht das?

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Schuhe, welche beim Auftreten leuchten, gibt es schon lange. Auch die Designerin Lina Wassong aus Berlin setzt auf Elektronik in ihrer Kollektion.

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Ob Minirock mit hauchzarten, leuchtenden LED-Bändern, einem Kleid mit LED-Kranz, welches den Herzschlag misst und darauf hin lila pulsiert, oder einem Kleid, welches durch einen Ohrring die Pulsfrequenz ermittelt und dadurch Flügel auf dem Rücken des Trägers schlagen lässt. Lina Wassong erregt mit ihren ausgefallenen Kreationen Aufmerksamkeit. Da Controller, Batterien, etc. jedoch noch möglichst geschickt in der Kleidung versteckt werden müssen, gibt es auch in der Hinsicht vermutlich in den nächsten Jahren einige Neuerungen. Vermutlich wird nicht jeder it einem Flügel-Kleid durch die Straße laufen, jedoch wird die Kombination aus Technik/Elektronik und Kleidung vermutlich immer mehr die Straßen erobern: Stichwort Smartwatch.

Quelle: Page 10.2016, www.linawassong.com
Bildquelle: linawassong 1-2: www.linawassong.com
linawassong3: www.pbs.twimg.com

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Dreidimensionaler Vollfarbdruck

Rova4DMit „Rova4D“ will die kanadische Firma ORD Solutions eine der ersten erschwinglichen 3D-Drucker auf den Markt bringen. Das entsprechende Crowdfunding-Projekt hatte bereits bei kickstarter.com die benötigte Summe nach wenigen Tagen deutlich überschritten. Dabei besticht Rova4D durch einen dreidimensionalen Vollfarbdruck mit lediglich 5 Farben.

Rova4D

Aber wie genau funktioniert das?

Der 3D-Drucker mischt zusätzlich zu den Grundfarben CMYK noch die Farbe Weiß. Diese fünf Filamente werden in einem Druckkopf geschmolzen, wobei Rova4D insgesamt drei Druckköpfe besitzt. Dadurch können die 3D-Objekte mehrfarbig gedruckt werden und das, in nahezu beliebiger Farbmischung. Aufgrund der Größe des Druckers können die Objekte jedoch nur maximal 30,5 mal 30,5 mal 30,5 cm groß sein.

Großer Erfolg auf kickstarter.com

ORD Solutions haben bereits in der Vergangenheit zwei 3D-Drucker erfolgreich über Kickstarter-Kampagnen finanziert. Auch für den Rova4D lag der Spendenstand bereits nach wenigen Tagen schon bei ca. 150.000 CAD statt der erwarteten 25.000!
Während gewöhnliche 3D-Drucker für die Industrie meist eine fünfstellige Summe kosten, ist der Rova4D bei kickstarter.com bereits für 3750 USD (also ca. 3.300 EUR + Versandkosten) zu haben. Ab März 2017 soll mit der Lieferung begonnen werden.

Quellen:
Page 10.2016
www.ordsolutions.com, www.kickstarter.com, www.t3n.de,

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