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Ein cooler Kühlschrank für Technik Geeks

Alle Welt redet vom sogenannten Smart Home. Beim Smart Home geht es darum, dass einfache Gebrauchsgegenstände im Haushalt um intelligente Funktionen erweitert werden. Eines dieser Geräte ist der ChillHub von FirstBuild.

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Der ChillHub ist ein richtig cooles Gerät und das liegt nicht nur daran, dass es sich um einen Kühlschrank handelt. Man stelle sich folgende Situation vor:
Es ist spät abends, kurz vor Ladenschluss. Morgen kommen die Schwiegereltern zu Besuch, du musst noch einkaufen und hast keine Ahnung, was du noch zu Hause hast um deinen Einkauf zu koordinieren. Was hier so aussieht wie ein Rezept für Panik nötigt einen ChillHub Besitzer nur zu einem müden Stirnrunzeln, denn er muss einfach nur das iPhone zücken und nachsehen, was sich noch im Kühlschrank befindet!

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Der ChillHub hat interne Sensoren (in diesem Fall eine Waage), welche unter anderem feststellen können, wie viel von dem daraufstehenden Lebensmittel noch verfügbar ist. Über die iPhone App kann dann schnell nachgesehen werden, was alles noch gebraucht wird bzw. was und wie viel davon vorhanden ist. Einkaufen muss man leider (noch) selber, da der Kühlschrank (noch) nicht selbstständig Lebensmittel bestellen kann.

Über ein eigenes Entwicklungskit lassen sich die Funktionen des Kühlschranks programmieren, weitere Geräte können per USB angeschlossen werden. Da das Gerät per WLAN im Internet hängt, ist ein Nachbestellen (automatisch oder per Handy) durchaus möglich, es muss nur noch programmiert werden.

Aber zurück zum Essen mit den Schwiegereltern:
 Wenn beim Kochen etwas richtig schief geht, kann der per USB angeschlossene Rauchmelder immer noch dafür sorgen, dass beim Pizza Bringdienst automatisch etwas bestellt wird . . .

Der ChillHub kann hier gekauft werden und ist mit 784 Litern Stauraum (27,7 Quadratfuß) ein wahrer Riese. Im Hintergrund werkelt ein Raspberry Pi2 als Computer, auf dem das Snappy Ubuntu läuft. Programmiert wird das Teil über eine Erweiterung für node.js, dem ChillHub SDK. Es steht somit dem Entwickler der komplette Quellcode zur Verfügung. Und wie bei Open Source Systemen üblich, gibt es auch eine Community hier und hier.

Cheat Sheet

  1. WLAN Anschluß
  2. 8 USB Anschlüsse
  3. iOS App
  4. Integrierte Eismaschine
  5. Die 3 Standard Klimazonen (Eis, Normal und Fresh)
  6. Automatische LED Beleuchtung um das Essen zu beleuchten
  7. Integrierter Wasserspender aus Stahl der auch Eis kann
  8. Kostet 2.999,00 $, Lieferung nur in die USA (http://market.firstbuild.com/products/chillhub-smart-refrigerator)
  9. Programmiert wird das Teil über eine eigene SDK (welches wiederum auf node.js aufsetzt)
  10. In den Farben Schwarz, Weiß, Metallic und Grau
  11. Betriebssystem Snappy Ubuntu Core
  12. Doku unter
    http://www.forbes.com/sites/janakirammsv/2015/05/12/canonical-and-ge-announce-smart-fridge-powered-by-snappy-ubuntu-core/
    http://www.golem.de/news/firstbuild-chill-hub-ein-smarter-kuehlschrank-nutzt-ubuntu-1505-114017.html
  13. Hardware ist ein Rasberry Pi 2
  14. 784 Liter Nutzfläche (27,7 Quadratfuß)
  15. Milky Weigh → Milchkanne, die meldet wie voll sie ist aufgrund einer Waage
  16. Geplant sind noch:
    1. Eingebaute Waage
    2. Lufterfrischer (!)
    3. Bakterien Sensoren
    4. Externe Lautsprecher

Quellen

http://www.omgubuntu.co.uk/2015/05/meet-the-smart-fridge-that-runs-ubuntu

https://firstbuild.com/mylescaley/chillhub/activity/

http://market.firstbuild.com/collections/appliances/products/chillhub-smart-refrigerator

http://www.digitaltrends.com/home/ge-firstbuild-chillihub-smart-fridge/

https://github.com/firstbuild/chillhub

http://www.golem.de/news/firstbuild-chill-hub-ein-smarter-kuehlschrank-nutzt-ubuntu-1505-114017.html

https://firstbuild.com/mylescaley/green-bean-connect-kit/activity/

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